Taschen, die alle in die Tasche stecken

Lust, alle in die Tasche zu stecken? Kein Problem: Vorausgesetzt, man hat die richtigen Taschen für jeden Anlass. Tasche ist nämlich nicht gleich Tasche. Unterschiede bestehen sowohl in der Art und Weise, wie der Träger sie anpackt, als auch im Volumen, im Einsatzbereich, für den sie kreiert wurden und natürlich dem Material. Davon abgesehen gibt es Taschen, die am eigenen Körper befestigt werden, wie auch solche, die unabhängig davon an Fahrrad oder anderen Fortbewegungsgegenständen angebracht werden. Die optimale Tasche findet nur, wer über diese Unterschiede Bescheid weiß. Um sich ideal in die eigenen Taschen zu wirtschaften, muss man sich daher intensiv mit den Modellarten auseinandersetzen.


Alle Hände voll zu tun mit der Entscheidung für eine Tragvariante

Die Grundunterscheidung in der Tragweise von Taschen liegt im Tragen per Hand, über die Schulter oder um den Bauch. Queen unter den Taschen ist selbstverständlich die Handtasche. Ihre hunderte verschiedenen Modelle sind treue Begleiter auf Arbeit, im Alltag, sowie in der Disco und sogar auf Reisen. Alle Modelle haben eins gemein: Zwei Riemen, die das Tragen der Taschen ermöglichen. Diese beiden Riemen lassen sich statt in der Hand meist auch über der Schulter tragen. Je nach Modell ist das teilweise aber nicht besonders angenehm, so beispielsweise dann, wenn die Riemen dünn und die Gegenstände in der Handtasche schwer sind. Die hohe Qualität von allen Handtaschenmodellen äußert sich immer in genauer und unzerstörbarer Verarbeitung, langlebigen und trotzdem schönen Materialien, sowie Ergonomie und smart unterteiltem Volumen. Der große Nachteil: Mit Handtaschen hat man alle Hände voll zu tun. Aber nicht mit allen, denn etwas anders steht es um Handtasche-Varianten wie die Satchel. Die Retro-Handtaschen erinnern an Schultaschen, wie man sie vor Jahrzehnten noch trug.

Sie lassen sich in der Regel an einem Henkel per Hand tragen, aber weisen zugleich einen dünnen Riemen zur Über-Schulter-Tragweise auf. Neben der Variante für die Hand gibt es Bauchtaschen, die in der Regel nur ein begrenztes Volumen aufweisen, dem Träger dafür aber so gut wie gar nicht in die Quere kommen. Bauchtaschen sorgen für freie Hände und lassen volle Bewegungsfähigkeit und Reaktionsfähigkeit zu. Sie sind deshalb beispielsweise derart beliebt unter Hundebesitzern. Trotz der vielseitigen Formen, die sowohl Handtaschen als auch Bauchtaschen annehmen können, sind trendige Spezialtaschen für Trendspezialisten in einem Spezialbereich deshalb noch immer die bessere Option. Wer will zum Beispiel schon einen Laptop, Foto-Utensilien oder ähnliche Accessoires in einer Handtasche mit sich herum schleppen, wo es für all diese Bereiche doch auch das Messenger Bag gibt? Diese Spezialisten unter den Umhängetaschen haben genug Volumen, um die genannten Gegenstände aufzunehmen und anders als im Fall der Handtasche muss man die schweren Teile so nicht mehr per Hand tragen. Statt dessem trägt man das Messenger Bag inklusive Inhalt über einen möglichst komfortabel zu tragenden Schulterriemen. In der Regel wird das Tragesystem der Taschen durch eine zweite Befestigung komplettiert, sodass das Messenger Bag beim Fahrradfahren beispielsweise nicht herumrutschen kann und man trotzdem beide Hände frei hat.

Aber Moment: Zum Fahrradfahren soll ein Messenger Bag die erste Wahl sein? Dafür gibt es doch schon Fahrradtaschen. Das stimmt und diese Begleiter sind für leidenschaftliche Radfahrer ein wirklich unersetzlicher Komfort. Die Taschen zur Befestigung am Rad gibt es als Satteltaschen, als Rahmentaschen, Gepäckträgertaschen, Vorderradtaschen oder Lenkertaschen. Die Modelle unterscheiden sich im Volumen, das sie aufnehmen können. Wer alle davon besitzt, kann das Gewicht seiner Ausrüstung bei längeren Fahrradtouren so vorteilhaft auf das gesamte Rad verteilen. Für diese Art Taschen ist hohe Qualität noch entscheidender als für Umhängetaschen und Handtaschen, denn sie sind permanent der Belastung durch Bewegung und zusätzlich den extremsten Wetterlagen ausgesetzt. Absoluter Staub- und Spitzwasserschutz ist für sie deshalb überlebenswichtig.

Nur mit dem richtigen Material wirtschaften Ihnen Taschen in die Tasche

Der Einsatzzweck von Taschen kann sich maßgeblich unterscheiden. Eine stylische Tasche für den Disco-Abend gefällig? Dann wird es wahrscheinlich eine Handtasche im Stil des jeweiligen Outfits. Eine Tasche für die Hundeleckerlis wäre nicht schlecht? Hier leistet die Bauchtasche gute Dienste. Oder sollen es lieber Taschen für die Schule oder die Uni sein? In diesem Fall steckt das Messenger Bag die anderen Modelle meist in die Tasche. Kein Ordnungsfan? Dann eignet sich vielleicht eine flexible Beuteltasche, die den Inhalt aufnimmt ohne Unterschiede zu machen. Wer dagegen Taschen für den Job braucht, wird wahrscheinlich auf vorzugsweise lederne Aktentaschen zurückgreifen, die durch viele klar abgegrenzte Fächer für optimale Ordnung sorgen. Neben diesem Klassiker unter den Businesstaschen und allen weiter oben genannten Taschen gibt es für alle, die großes Volumen benötigen, glücklicherweise noch immer die Reisetasche. Es soll stattdessen zum Sport gehen?

Dann ist eine Sporttasche die bessere Wahl. Verschwitzte Kleidung lässt sich nicht in jeder Tasche mit nach Hause tragen, ohne dass es zu riechen anfängt. Eng mit den Einsatzbereichen hängt das Material zusammen. Es ist einer der wichtigsten Qualitäts- und Haltbarkeitsparameter für Taschen. Aber nicht nur das: Auch die Optik von Taschen hängt in weiten Teilen vom Material ab. Neben Ledertaschen gibt es zum Beispiel Stofftaschen. Es gibt Filztaschen, sowie Baumwolltaschen. Filz ist preisgünstig sowie stabil und sieht dabei natürlich aus. Wie auch Baumwolltaschen handelt es sich bei reinen Filztaschen in der Regel um Shopping Bags, die heutzutage nicht mehr fade wirken müssen, sondern ebenso oft knallige Farben und Drucke aufweisen. Für ein Shopping Bag ist die Stabilität und Widerstandsfähigkeit aber der weitaus wichtigere Faktor. Filz und Baumwolle machen in dieser Hinsicht beide eine gute Figur. Taschen aus Leder sind in der Regel die hochwertigsten Varianten und bieten für ihren stattlichen Preis absolute Wasser- und Schmutzresistenz, Langlebigkeit sowie zeitlich schöne Optik.

Allerdings kommt bei Ledermodellen der Pflegeaufwand hinzu, der bei Stofftaschen mit der Waschmaschineneignung auf ein Minimum reduziert ist. Die Frage nach dem richtigen Taschenmodell, das alle in die Tasche steckt, lässt sich demzufolge nicht aus blauem Himmel beantworten. Aber damit hat die Entscheidung für ein Einzelmodell noch nicht mal ihr Ende, denn Taschen gibt es in Hunderten Farbvarianten, mit unterschiedlichsten Mustern versehen, von verschiedensten Motiven geziert und mit unendlich vielen Zusatz-Accessoires, wie Schleifen, Steinen und anderen Blickfängen ausgestattet. Aus all diesen Gründen braucht man den richtigen Partner, um aus dem Dschungel aus Taschen die eine zu finden, die den eigenen Ansprüchen gerecht wird. Taschen.info möchte dieser Partner sein. Was die Welt der Taschen auch aus der Tasche gezogen hat – uns ist es nicht entgangen und Ihnen wir es in Zukunft ebenso wenig entgehen.